Brennwert der Holzarten: Tabelle und Vergleich für 2026

Buchenholz im einfachen Holzlager

Wie viel Wärme in Brennholz steckt, hängt weniger von der Holzart ab, als die meisten denken. Pro Kilogramm liefern fast alle trockenen Hölzer rund 4 kWh. Den Unterschied macht die Dichte: Ein Raummeter Buche, Eiche oder Esche bringt etwa 2.100 kWh, ein Raummeter Fichte nur rund 1.500 kWh. Unten finden Sie die Tabelle mit den gängigen Holzarten, dazu, was Brennwert und Heizwert unterscheidet, warum die Feuchte wichtiger ist als die Sorte und was eine Kilowattstunde aus Scheitholz im Jahr 2026 kostet.

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Kurz gesagt

  • Pro Kilogramm liefern lufttrockene Hölzer fast gleich viel Energie, rund 4 kWh. Nadelholz liegt sogar leicht vorn.
  • Pro Raummeter gewinnen die schweren Laubhölzer: Buche, Eiche und Esche mit etwa 2.100 kWh, Fichte und Tanne mit 1.400 bis 1.500 kWh.
  • Die Feuchte entscheidet: Waldfrisches Holz mit rund 50 % Wasser liefert nur etwa die Hälfte der Energie. Gesetzlich erlaubt sind höchstens 20 % Wassergehalt.
  • Vergleichen Sie Preise immer pro kWh, nicht pro Raummeter. Billiges Nadelholz ist nicht automatisch günstiger.
  • Lagerung zählt: Gespalten, luftig und sonnig getrocknet ist Holz meist nach etwa einem Jahr ofenfertig.

Inhaltsverzeichnis

Brennwert und Heizwert: was die Zahlen bedeuten

In Tabellen tauchen beide Begriffe auf, oft wild gemischt. Der Unterschied ist schnell erklärt.

Der Brennwert ist die gesamte Wärme, die beim Verbrennen frei wird, einschließlich der Energie, die im Wasserdampf der Abgase steckt. Wenn dieser Dampf kondensiert, gibt er Wärme ab. Der Heizwert lässt genau diesen Anteil weg, er ist also immer etwas niedriger als der Brennwert.

Für Ihren Kaminofen oder Kachelofen ist der Heizwert die ehrlichere Zahl, denn ein gewöhnlicher Ofen nutzt die Kondensationswärme nicht: Der Dampf zieht durch den Schornstein ab. Nur sogenannte Brennwertkessel holen diesen Anteil zurück. Das Umweltbundesamt beschreibt in seinem Ratgeber „Heizen mit Holz“, dass sich diese Technik, bei Gasheizungen längst Standard, nach und nach auch bei Holzkesseln durchsetzt.

Im Alltag sprechen trotzdem fast alle vom „Brennwert“, auch Händler und viele Ratgeber. Wichtig ist nur, dass Sie beim Vergleichen zweier Angebote dieselbe Größe nebeneinanderlegen und auf die Bezugsgröße achten: pro Kilogramm, pro Raummeter oder pro Schüttraummeter. Genau hier entstehen die meisten Missverständnisse.

Tabelle: Brennwert der Holzarten pro Raummeter und Kilogramm

Die folgenden Werte sind gerundete Richtwerte für lufttrockenes Holz, wie sie in der verbreiteten Brennwerttabelle für Holzarten pro Raummeter und Kilogramm stehen. Ein Raummeter (Rm, auch Ster) ist ein Kubikmeter sauber geschichteter Scheite, inklusive Luft zwischen den Stücken.

Holzart Brennwert pro Raummeter Brennwert pro kg Gruppe
Buche 2.100 kWh 4,0 kWh Laub-Hartholz
Eiche 2.100 kWh 4,2 kWh Laub-Hartholz
Esche 2.100 kWh 4,2 kWh Laub-Hartholz
Robinie 2.100 kWh 4,1 kWh Laub-Hartholz
Ahorn 1.900 kWh 4,1 kWh Laubholz
Birke 1.900 kWh 4,3 kWh Laubholz
Ulme 1.900 kWh 4,1 kWh Laubholz
Kiefer 1.700 kWh 4,4 kWh Nadelholz
Lärche 1.700 kWh 4,4 kWh Nadelholz
Douglasie 1.700 kWh 4,4 kWh Nadelholz
Erle 1.500 kWh 4,1 kWh Laub-Weichholz
Weide 1.500 kWh 4,1 kWh Laub-Weichholz
Fichte 1.500 kWh 4,5 kWh Nadelholz
Pappel 1.400 kWh 4,1 kWh Laub-Weichholz
Tanne 1.400 kWh 4,5 kWh Nadelholz

Zwei Dinge fallen sofort auf. Erstens liegen die Werte pro Kilogramm alle eng beieinander, zwischen 4,0 und 4,5 kWh. Zweitens drehen sich die Verhältnisse beim Raummeter um: Fichte hat den höchsten Wert pro Kilo, aber einen der niedrigsten pro Raummeter.

Verschiedene Tabellen im Netz weichen um einige Prozent voneinander ab. Das liegt an unterschiedlichen Annahmen zu Wassergehalt, Scheitlänge und Stapeldichte. Für Ihre Kaufentscheidung reichen die Größenordnungen völlig: Hartholz rund 2.100 kWh, Birke und Ahorn rund 1.900 kWh, Kiefer und Lärche rund 1.700 kWh, Fichte, Tanne und Weichlaubholz 1.400 bis 1.500 kWh pro Raummeter.

Tabelle: Brennwert der Holzarten pro Raummeter und Kilogramm — overview diagram

Warum pro Kilogramm fast alle Hölzer gleich sind

Holz besteht chemisch bei allen Baumarten überwiegend aus denselben Bausteinen: Zellulose, Hemizellulose und Lignin. Deshalb steckt in einem Kilogramm trockener Buche fast genauso viel Energie wie in einem Kilogramm trockener Fichte. Nadelhölzer enthalten zusätzlich Harze mit hohem Energiegehalt, daher ihr leichter Vorsprung pro Kilo.

Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Straubing hält in seinem Merkblatt zur Entwicklung der Brennstoffpreise fest, dass lufttrockenes Brennholz unabhängig von der Holzart meist rund 4 kWh pro Kilogramm liefert. Der entscheidende Unterschied ist die Dichte. Ein geschichteter Raummeter Buche enthält schlicht mehr Holzmasse als ein Raummeter Fichte. Mehr Masse heißt mehr Energie im selben Stapel.

Für Sie als Käufer folgt daraus eine einfache Regel:

  1. Kaufen Sie nach Gewicht, etwa in Säcken zu 25 kg, dann spielt die Holzart für die Energiemenge kaum eine Rolle. Entscheidend ist der Wassergehalt.
  2. Kaufen Sie nach Volumen, also nach Raummeter oder Schüttraummeter, dann ist die Holzart sehr wohl wichtig. Ein Raummeter Hartholz liefert rund 40 % mehr Wärme als ein Raummeter Fichte.

Zur Einordnung im Vergleich mit anderen Brennstoffen: Laut LWF-Merkblatt Nr. 12 zum Energieinhalt von Holz enthalten 2,5 kg Scheitholz mit 15 % Wassergehalt etwa so viel Energie wie 3 Liter Holzpellets.

Feuchte: der größte Hebel beim Energiegehalt

Wer nur auf die Holzart schaut, übersieht den wichtigsten Faktor. Wasser im Holz muss verdampfen, bevor das Holz richtig brennt, und diese Energie fehlt dann im Wohnzimmer.

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) beziffert den Effekt deutlich: Trockenes Holz mit 20 % Wassergehalt liefert rund 4 kWh pro Kilogramm, waldfrisches Holz mit etwa 50 % Wasser nur rund 2 kWh. Nasses Holz kann den nutzbaren Wert also halbieren. Eine nasse Buche schlägt keine trockene Fichte.

Energiegehalt bei trockenem und frischem Holz

Wassergehalt ist nicht Holzfeuchte

Viele Messfehler entstehen, weil zwei Begriffe verwechselt werden:

  • Wassergehalt bezieht sich auf das Gewicht des nassen Holzes. Diese Größe nutzen Forstleute und das Gesetz.
  • Holzfeuchte bezieht sich auf das Gewicht der trockenen Holzmasse. Viele Messgeräte zeigen diesen Wert an.

Nach derselben LWF-Veröffentlichung entsprechen 20 % Wassergehalt etwa 25 % Holzfeuchte. Zeigt Ihr Messgerät also 22 % Holzfeuchte an, liegen Sie beim Wassergehalt noch im erlaubten Bereich.

Was das Gesetz verlangt

Die 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) erlaubt in Deutschland für Scheitholz in Kamin- und Kachelöfen einen Wassergehalt von höchstens 20 %. Das Technologie- und Förderzentrum empfiehlt auf seiner Seite zum Scheitholz lufttrockenes Holz mit 12 bis 20 % Wasser und weist darauf hin, dass sowohl feuchteres als auch zu trockenes Holz mehr Schadstoffe verursacht. Lackiertes, verleimtes oder beschichtetes Holz wie Spanplatten gehört nie in den Ofen.

Das Umweltbundesamt erinnert daran, dass die Verbrennung in Öfen ohne automatische Regelung nie vollständig abläuft und dabei gesundheitsschädliche Luftschadstoffe entstehen. Trockenes Holz ist deshalb nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern auch der Luft in Ihrer Nachbarschaft.

Wie Sie mit einem einfachen Messgerät richtig prüfen, zeigen wir Schritt für Schritt im Ratgeber Brennholz-Feuchte messen: So prüfen Sie, ob Ihr Holz ofenfertig ist. Kurz: frisch gespaltenes Scheit nehmen, in der Mitte der Spaltfläche quer zur Faser messen, bei Zimmertemperatur.

Welche Holzart wofür: Hartholz, Birke und Nadelholz

Der Brennwert ist nur ein Kriterium. Wie ein Holz brennt, spielt im Alltag genauso eine Rolle.

Buche, Eiche, Esche: lange, gleichmäßige Glut

Die schweren Laubhölzer liefern pro Raummeter am meisten Energie und bilden eine lange, ruhige Glut. Buche ist in Deutschland der Klassiker, weil sie gut verfügbar ist, schön brennt und kaum Funken schlägt. Eiche brennt sehr lange, trocknet aber langsamer und braucht mehr Geduld beim Lagern. Esche ist ein wenig bekannter Geheimtipp mit ähnlichen Werten wie Buche.

Birke: hell, sauber, für das Auge

Birke liegt mit etwa 1.900 kWh pro Raummeter knapp hinter Buche, brennt aber mit einer hellen, bläulichen Flamme und riecht angenehm. Die ätherischen Öle in der Rinde machen sie zudem zu einem guten Anzündholz. Für den offenen Kamin oder einen Ofen mit großer Sichtscheibe ist Birke eine beliebte Wahl.

Fichte, Kiefer, Lärche: schnell auf Temperatur

Nadelholz hat pro Kilogramm den höchsten Brennwert, ist aber leicht und brennt schneller ab. Es eignet sich hervorragend zum Anheizen: Die LWF beschreibt auf ihrer Seite zu Lagerung und Trocknung, dass harzreiches Holz heißer brennt und den Ofen schneller auf Betriebstemperatur bringt. Ein heißer Ofen verbrennt sauberer. Das bekannte Funkenspritzen ist in geschlossenen, modernen Kaminöfen kein Problem, beim offenen Kamin schon.

Pappel, Weide, Erle: eher Ergänzung

Die Weichlaubhölzer liegen mit 1.400 bis 1.500 kWh pro Raummeter am unteren Ende. Sie brennen schnell und hinterlassen vergleichsweise wenig Glut. Wenn Sie sie günstig bekommen, taugen sie für die Übergangszeit oder zum Anheizen.

Eine ausführliche Gegenüberstellung von Brenndauer, Flammenbild und Funkenflug finden Sie in unserem Ratgeber Holzarten für den Kaminofen: Buche, Eiche, Birke & Co. im Vergleich.

Was eine Kilowattstunde aus Brennholz 2026 kostet

Mit dem Brennwert pro Raummeter können Sie Angebote endlich sinnvoll vergleichen. Die Formel ist simpel: Preis geteilt durch Energiemenge.

Laut TFZ-Merkblatt zur Entwicklung der Brennstoffpreise lag trockenes Buchenholz im Juli 2026 bei rund 144,66 € pro Raummeter. Daraus ergeben sich für Scheitholz Brennstoffkosten von etwa 9,4 Cent pro kWh. Pellets kamen auf etwa 8,5 Cent, Hackschnitzel mit 20 % Wassergehalt auf 3,4 bis 3,9 Cent pro kWh. Zum Vergleich: Im Januar 2026 hatte das TFZ für Buchenscheite noch 139,40 € und für Fichtenscheite 107,10 € pro Raummeter gemeldet, wie Land & Forst in seinem Bericht zu den Brennholzpreisen im August 2026 zusammenfasst.

Der Markt bewegt sich weiter nach oben. Nach Erhebungen von agrarheute für September 2026 kostete ofenfertige Buche mit 30 bis 33 cm Scheitlänge bei professionellen Händlern meist 120 bis 135 € je Schüttraummeter. Achtung: Ein Schüttraummeter ist lose geschüttetes Holz und enthält deutlich weniger Holzmasse als ein geschichteter Raummeter.

Rechenbeispiel: Buche gegen Fichte

Nehmen wir die TFZ-Werte aus dem Januar 2026:

Buche Fichte
Preis pro Raummeter 139,40 € 107,10 €
Brennwert pro Raummeter ca. 2.100 kWh ca. 1.500 kWh
Kosten pro kWh ca. 6,6 Cent ca. 7,1 Cent

Die Fichte wirkt um rund 32 € pro Raummeter günstiger, ist pro Kilowattstunde aber teurer. Sie brauchen für dieselbe Wärme etwa 1,4 Raummeter Fichte statt einem Raummeter Buche, und damit mehr Lagerplatz und häufigeres Nachlegen. Die Rechnung ist ein Richtwert auf Basis des Brennwerts, Ihr Ofen setzt je nach Wirkungsgrad weniger davon als nutzbare Wärme um.

Beim Kauf nach Gewicht

Bei Sackware wird es noch einfacher. Ein 25-kg-Sack trockenes Buchenholz enthält bei rund 4 kWh pro Kilogramm etwa 100 kWh. Teilen Sie den Sackpreis durch 100, und Sie haben die Kosten pro kWh. So lassen sich Säcke, Paletten und lose Ware direkt vergleichen, vorausgesetzt, das Holz ist wirklich trocken.

So bleibt der Brennwert beim Lagern erhalten

Holz verliert Energie, wenn es falsch oder zu lange liegt. Das LWF-Merkblatt Nr. 20 zu Scheitholz weist darauf hin, dass der Brennwert selbst bei gut gelagertem Holz durch natürliche Abbauprozesse wie Insektenfraß allmählich sinken kann. Pilzbefall, im Fachjargon Verstocken, kostet ebenfalls Substanz.

Diese Punkte helfen:

  1. Spalten Sie frühzeitig. Ungespaltenes Holz trocknet viel langsamer und ist anfälliger für Pilze.
  2. Stapeln Sie luftig und sonnig, mit Abstand zur Hauswand und zum Boden, etwa auf Paletten oder Kanthölzern.
  3. Decken Sie nur oben ab. Ein Dach oder Brett gegen Regen genügt. Plastikplanen bis zum Boden stauen Feuchtigkeit.
  4. Kein geschlossener Keller. Ohne Luftbewegung trocknet Holz kaum und schimmelt leicht.
  5. Planen Sie genug Zeit ein. Nach Angaben der LWF braucht Holz meist etwa ein Jahr bis zur Ofenreife, unter idealen Bedingungen ein halbes Jahr, ungespalten bis zu zwei Jahre.
  6. Verbrauchen Sie zügig. Ofenfertiges Holz sollte nicht jahrelang liegen, sonst nagt der Abbau am Energiegehalt.

Im Wohnraum lagern Sie nur den Vorrat für ein bis zwei Tage. Dort trocknet das Holz die letzten Prozentpunkte nach, ohne Schädlinge ins Haus zu holen.

Unser Blick auf die Brennwert-Frage

Wir bekommen oft die Frage, welche Holzart „die beste“ sei. Unsere ehrliche Antwort: Die Sorte ist die zweite Frage. Die erste lautet, ob das Holz trocken ist und ob Sie wissen, was Sie kaufen.

Genau das ist der Kern unseres Shops. Bei allem, was wir verkaufen, legen wir offen, in welchem Zustand es ist, statt mit vagen Versprechen zu arbeiten. Beim Brennholz heißt das: klare Holzart, klare Menge in Kilogramm, klare Angabe „ofenfertig und trocken“. Der Verkauf nach Gewicht hat dabei einen Vorteil, den viele unterschätzen. Sie müssen nicht rätseln, wie dicht ein Raummeter gestapelt wurde, denn 25 kg sind 25 kg.

Unser Rat aus der Praxis: Mischen Sie. Etwas Birke oder Nadelholz zum Anheizen, Buche für die lange Glut am Abend. Und messen Sie trotzdem selbst nach, bei uns wie bei jedem anderen Anbieter. Ein Feuchtemessgerät kostet wenig und schützt Ihren Ofen, Ihren Schornstein und Ihren Geldbeutel.

— Clive

Ofenfertiges Buchen- und Birkenholz im Sack

Wenn Sie nach dem Vergleich wissen, was Sie brauchen, finden Sie bei uns zwei bewährte Sorten in handlichen Säcken: 25 kg Brennholz Buche, ofenfertig und trocken für lange, gleichmäßige Wärme, und 25 kg Brennholz Birke, ofenfertig und trocken für helle Flammen und leichtes Anzünden. Ab einem Bestellwert von 55 € liefern wir versandkostenfrei, bezahlen können Sie per PayPal, Klarna oder Vorkasse. Im Shop von Best-Price-Garant finden Sie außerdem geprüfte Markenartikel für Haushalt, Wohnen und Technik, jeweils mit klar gekennzeichnetem Zustand.

25 kg Brennholz Buche – ofenfertig & trocken – Scheitlänge ca

Häufige Fragen zum Brennwert von Holz

Wie hoch ist der Heizwert von 1 kg Holz?

Lufttrockenes Holz mit 15 bis 20 % Wassergehalt liefert rund 4 kWh pro Kilogramm, fast unabhängig von der Holzart. Waldfrisches Holz mit etwa 50 % Wasser bringt nur noch rund 2 kWh. Der Heizwert liegt dabei etwas unter dem Brennwert, weil er die Wärme im Wasserdampf nicht mitzählt.

Welche Holzart hat den höchsten Brennwert?

Pro Kilogramm liegen Nadelhölzer wie Fichte und Tanne mit etwa 4,5 kWh leicht vorn. Pro Raummeter führen Buche, Eiche, Esche und Robinie mit rund 2.100 kWh. Da Brennholz meist nach Volumen verkauft wird, ist der Raummeter-Wert für die Kaufentscheidung wichtiger.

Wie hoch ist der Brennwert von Ulme?

Ulme liegt bei etwa 1.900 kWh pro Raummeter und rund 4,1 kWh pro Kilogramm. Damit spielt sie in derselben Liga wie Birke und Ahorn, knapp hinter Buche und Eiche. Sie ist ein gutes Brennholz, im Handel aber selten zu finden.

Wie hoch ist der Brennwert von Weidenholz?

Weide erreicht rund 1.500 kWh pro Raummeter und etwa 4,1 kWh pro Kilogramm. Das leichte Holz brennt schnell und bildet wenig Glut. Es eignet sich vor allem zum Anheizen oder für milde Tage in der Übergangszeit.

Lohnt sich teures Hartholz gegenüber günstiger Fichte?

Meist ja, wenn Sie pro Kilowattstunde rechnen. Mit den TFZ-Preisen vom Januar 2026 kostete die kWh aus Buche etwa 6,6 Cent, aus Fichte etwa 7,1 Cent. Dazu kommt weniger Lagerplatz und seltenes Nachlegen.

Quellen

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